• Der Mindestlohn und die Folgen

    Eine aktuelle Studie der Hochschule Heilbronn in Zusammenarbeit mit der DEHOGA ergab, dass die Personalkosten in der Hotellerie um rund 9% und in der Gastronomie sogar um ca. 13% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen sind. Ungefähr zwei Drittel der Erhöhungen werden in der Hotelbranche und sogar 82% in der Gastronomie dem Mindestlohn geschuldet. Die Mehrkosten entsprechen ca. 2%-3% des zu erwartenden Umsatzes in 2015.

    Nach einer Umfrage kündigt jeder zweite Hotelier und Gastronom an, seine Personalstruktur zu überprüfen, um die Personalkosten zu optimieren.

     

     

2 Referenzen vorhanden

  1. Thomas sagt:

    Sicherlich hat die Mindestlohnerhhöhung auch in einigen Bereichen negatives mit sich gebracht, dennoch muss man sagen, dass es wichtig war, dass sich im Bereich des Mindestlohnes etwas ändern musste, denn die Menschen die arbeiten gehen, sollten auch endlich wieder von ihrem Geld leben können.

    • TSU-Team sagt:

      Vielen Dank für Ihr Feedback. Ihrer Meinung stimme ich vollkommen zu. Menschen müssen von Ihrer Arbeit leben können.
      Hinzufügen kann man noch, dass in vielen gastronomischen Betrieben (zumindest in den Städten) der Mindestlohn auch bereits schon vor dem Gesetz bezahlt wurden ist.
      Natürlich war das auch eine Folge des immer größer werdenden Fachkräftemangels. Problematischer für die Betriebe sind meiner Meinung nach viel mehr die starren Regelungen im Arbeitszeitgesetz, da diese nicht an der Praxis orientiert sind. Bitte aber nicht falsch verstehen, ich bin nicht für eine Erhöhung einer Gesamtarbeitszeit oder gar um unbezahlte Mehrarbeit, sondern für eine Regelung für die Gastronomie, die an die Wirklichkeit angepasst ist.

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